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Lese-Rechtschreib-Störung


Autor: Wiener, aktualisiert am 05.12.2017 / Hits: 448

Möglicher Ablauf der Beratung und ggf. Antragsstellung auf Nachteilsausgleich und/oder Notenschutz bei Kindern mit Problemen im Erlernen des Lesens und Schreibens

 

Ein fachärztliches Attest über eine Lese- und/oder Rechtschreib-Störung liegt vor:

 

  1. Erziehungsberechtigte legen der Schule das Attest vor und stellen gleichzeitig den Antrag auf Nachteilsausgleich und/oder Notenschutz.
     
  2. Klassenlehrkraft oder Eltern legen der Schulleitung vor:
    - Attest
    - Antrag auf Nachteilsausgleich und/oder Notenschutz
    - Fragebogen für die Lehrkraft (inkl. weiterer Unterlagen)
     
  3. Schulleitung unterschreibt den Antrag und leitet alles mit der Bitte um Stellungnahme an Schulpsychologin/ Schulpsychologen weiter.
     
  4. Schulpsychologin/ Schulpsychologe übermittelt die schulpsychologische Stellungnahme (nach Datenerhebung) mit Diagnose an die Schulleitung (bei Bedarf Rücksprache mit Beratungslehrkraft.).
     
  5. Schulleitung entscheidet auf Grundlage der schulpsychologischen Stellungnahme über die Gewährung und Ausgestaltung von Nachteilsausgleich und/ oder Notenschutz.
     
  6. Schulleitung erstellt einen Bescheid und übermittelt diesen an:
    - die Erziehungsberechtigten (Original)
    - die Klassenlehrkraft (zum Verbleib in den Schülerunterlagen)
    - die zuständige Beratungslehrkraft
    - die/den Schulpsychologin/ Schulpsychologen
     
  7. Schulleitung informiert alle das Kind unterrichtenden Lehrkräfte.
     

 

 

 

Ein fachärztliches Attest über eine Lese- und/oder Rechtschreib-Störung liegt nicht vor:

 

  1. Klassenlehrkraft, Erziehungsberechtigte...beobachten beim Kind Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens.
     
  2. Klassenlehrkraft bietet erste Beratung hinsichtlich individueller Fördermaßnahmen an.
     
  3. Klassenlehrkraft in Absprache mit den Erziehungsberechtigten stellt Antrag auf Beratung durch die Beratungslehrkraft.
     
  4. Beratungslehrkraft führt Diagnostik durch.
     
  5. Beratungslehrkraft informiert die Erziehungsberechtigten über die Ergebnisse der Diagnostik und berät hinsichtlich individueller Fördermöglichkeiten.
     
  6. Beratungslehrkraft empfiehlt nach Rücksprache mit der Schulpsychologin/ dem Schulpsychologen ggf. einen Antrag auf Nachteilsausgleich und/ oder Notenschutz bei der Schulleitung zu stellen. Fragebogen für die Lehrkraft und Beiblatt zu den empfohlenen Maßnahmen werden beigefügt.
     
  7. Schulleitung unterschreibt den Antrag und leitet alles mit der Bitte um Stellungnahme an Schulpsychologin/ Schulpsychologen weiter.
     
  1. Schulpsychologin/ Schulpsychologe übermittelt die schulpsychologische Stellungahme (nach Datenerhebung) mit Diagnose an die Schulleitung.
     
  2. Schulleitung entscheidet auf Grundlage der schulpsychologischen Stellungnahme über die Gewährung und Ausgestaltung von Nachteilsausgleich und/ oder Notenschutz.
     
  3. Schulleitung erstellt einen Bescheid und übermittelt diesen an:
    - die Erziehungsberechtigten (Original)
    - die Klassenlehrkraft (zum Verbleib in den Schülerunterlagen)
    - die zuständige Beratungslehrkraft
    - die/den Schulpsychologin/ Schulpsychologen
     
  4. Schulleitung informiert alle das Kind unterrichtenden Lehrkräfte.
     

 



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