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Sicherheitskonzepte an Schulen


Autor: Kuen, aktualisiert am 28.11.2016 / Hits: 337

Sicherheitskonzepte

Ereignisse an Schulen wie ein schwerer Unfall, ein plötzlicher (Unfall-)Tod von Schülerinnen und Schülern oder Lehrkräften, ein Suizidversuch oder Suizid, Amok- und Gewaltdrohungen sowie Amok- und Gewalttaten erfordern besondere Maßnahmen der Prävention und Intervention, um die Handlungsfähigkeit der Schule zu gewährleisten und eine gesundheitliche Schädigung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und weiteren Mitgliedern der Schulgemeinschaft so weit wie möglich zu vermeiden.

Jede staatliche Schule hat wie bisher die Aufgabe, in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten in Zusammenarbeit mit dem Schulaufwandsträger und der Polizei ein Sicherheitskonzept, das sicherheitstechnische Maßnahmen und Verhaltenshinweise bei Gefahrenlagen einschließt, zu entwickeln und kontinuierlich zu aktualisieren.

  1. Jede Schule nimmt hierzu mit der Polizei Kontakt auf und lässt sich bei der Erstellung ihres Sicherheitskonzepts unterstützen.
     
  2. Über die Umsetzung der sicherheitstechnischen Maßnahmen entscheidet die Schule anschließend im Einvernehmen mit dem zuständigen Sachaufwandsträger.
     
  3. Jährlich bis zum 1. Oktober sowie anlassbezogen bei relevanten Änderungen während des laufenden Schuljahres
    • übermitteln staatliche Schulen an die Polizei und den Schulaufwandsträger ihr aktualisiertes Sicherheitskonzept im von den Empfängern gewünschten Umfang und
    • melden das Vorhandensein eines aktualisierten Sicherheitskonzepts den jeweils örtlich zuständigen Einrichtungen der Schulaufsicht.
       
  4. Zur Erstellung und Aktualisierung des Sicherheitskonzepts und um im Krisenfall schnell und professionell handeln zu können, wird an jeder Schule ein schulisches Krisenteam eingerichtet. Die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe (soweit an der Schule vorhanden) ist Mitglied im Krisenteam.
    Die Leitung des Krisenteams obliegt der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter bzw. einer durch die Schulleitung beauftragten Lehrkraft der Schule.

Hinweise für den Ernstfall

  • Sicherheitskonzepte mit Schülerlisten auch außerhalb des Schulgeländes deponieren und jährlich aktualisieren
     
  • eingegrenztes, überschaubares Evakuierungsgelände
     
  • Telefonische Erreichbarkeit durchgehend sicherstellen (auch außerhalb des Schulgebäudes)
     
  • Zugriff auf die eigene Homepage (Passwörter, Zugangsdaten) auch außerhalb der Schule sicherstellen
     
  • Informationen zeitnah ans Staatliche Schulamt
     
  • ggf. Elterninformationen sowie Öffentlichkeits- und Pressearbeit bedenken

 

 

 



Informationen


Leitfaden Krisenintervention (214 KB) Krisenintervention an Schulen
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[2016-11-28]

Staatliches Schulamt
in der Stadt Nürnberg
Lina-Ammon-Straße 28
90471 Nürnberg
Tel.: 0911 231106-99
Fax: 0911 231106-98
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