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Rechtliche Fragenstellungen zu Medikamentengabe, Erster Hilfe, Schulunfällen etc.


Autor: Kuen, aktualisiert am 26.09.2016 / Hits: 463

Medikamentengabe durch Lehrkräfte an Schulen

schulpflichtige Kinder leiden oft an Erkrankungen, die die regelmäßige Gabe von Medikamenten, eine Notfallmedikation oder sonstige medizinische Hilfsmaßnahmen in den Zeiten des Schulbesuchs erforderlich machen. In diesem Zusammenhang rückt vermehrt die Frage in den Vordergrund, inwiefern Lehrkräfte in Schulen die Medikamentengabe übernehmen können.

Bitte beachten Sie dazu das KMS mit Anlagen im Downloadbereich am Rand rechts.


Zeckenbiss

Wenn bei einem Kind während des Besuchs der Schule eine Zecke festgestellt wird, sollte diese so schnell wie möglich fachkundig entfernt werden.

Bereits im Vorfeld sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • Ist das Personal bereit und dazu in der Lage, eine Zecke zu entfernen? (Diese Entscheidung obliegt dem jeweiligen Arbeitgeber.)
  • Ist geeignetes Werkzeug (z.B. Pinzette, Zeckenzange, Zeckenkarte etc.) zum Zeckenentfernen vorhanden und sind Personal/Lehrkräfte über die Vorgehensweise unterwiesen?
  • Liegt das Einverständnis der Eltern vor, dass bei ihrem Kind eine Zecke entfernt werden darf? Wenn das nicht der Fall ist, sind die Eltern/Erziehungsberechtigten unverzüglich zu informieren und das weitere Vorgehen ist mit ihnen abzustimmen.
  • In jedem Fall müssen die Erziehungsberechtigten über das Entfernen einer Zecke und die weiteren durchgeführten Maßnahmen informiert werden, damit sie auch zu Hause die Stelle beobachten und bei Hautreaktionen rechtzeitig einen Arzt zu Rate ziehen können.
  • Die Maßnahme muss ins Verbandbuch eingetragen werden.
  • Bei einem nachfolgenden Arztbesuch ist durch die Schule eine Unfallanzeige zu erstellen.

Bei einem Zeckenstich handelt es sich um einen Unfall im Sinne des Gesetzes (§8 SGB VII: „zeitlich begrenztes, von außen einwirkendes Ereignis“). Es besteht daher Unfallversicherungsschutz für Kinder in Schulen und Kita. Der Anspruch auf Leistung aus der gesetzlichen Unfallversicherung besteht insofern für das Kind auch im Falle einer „unfachmännischen“ oder „unrechtmäßigen“ Entfernung der Zecke.

Weitere Informationen zur Gefährdung durch Zecken finden Sie unter:

Kommunale Unfallversicherung Bayern
19. Juni 2015



Informationen


Medikamentengabe durch Lehrkräfte an Schulen (138 KB) KMS
[2016-08-19]


Medikamentengabe durch Lehrkräfte an Schulen (231 KB) KMS mit Anlagen
[2016-09-26]

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