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Aufbewahrungsfristen von Schriftgut an Schulen


Autor: Kuen, aktualisiert am 28.11.2016 / Hits: 1279

Schülerunterlagen:



50 Jahre Aufbewahrung:

  • Schülerstammblatt (Original)
  • Abschlusszeugnisse bzw. letztes Jahreszeugnis (Abschrift)
  • Urkunden, die zum Führen einer Berufsbezeichnung berechtigen (Abschrift)
  • Zeugnisse, die wichtige schulische Berechtigungen verleihen (Abschrift)

1 Jahr Aufbewahrung:

  • sonstigen Zeugnisse und Übertrittszeugnisse
  • Schullaufbahnbogen
  • Notenbögen
  • Zwischenberichte
  • schriftlichen Angaben über bereits erfolgte Maßnahmen und diagnostische Grundlagen bei Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf sowie Unterlagen zum Nachteilsausgleich und Notenschutz
  • schriftlichen Stellungnahmen zum sonderpädagogischen Förderbedarf, insbesondere das sonderpädagogische Gutachten und den Förderdiagnostischen Bericht
  • Förderpläne
  • schriftlichen Äußerungen der beru†ichen Ausbildungseinrichtungen über Leistung und Verhalten der Schülerin oder des Schülers in Form eines Abschlussberichts
  • Schülerlisten
  • sonstigen schriftlichen, die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler betreffenden wesentlichen Vorgänge

2 Jahre Aufbewahrung:

  • alle schriftliche Leistungsnachweisen einschließlich der Abschlussprüfungen, Orientierungsarbeiten, Vergleichsarbeiten, Seminararbeiten, Praktikumsberichte und Grundwissens- und Jahrgangsstufentests
  • praktische Leistungsnachweise, insbesondere Werkstücke und Zeichnungen.

Schülerunterlagen, welche der Schweigepflicht unterliegen, verbleiben bei den jeweiligen Schweigeverpflichteten

Die Fristen der Aufbewahrung beginnen mit Ablauf des jeweiligen Schuljahres

Quelle: Schülerunterlagenverordnung – SchUntV) vom 11. September 2015


Weitere Unterlagen:

Untersuchungsberechtigungsscheine
Die Aufbewahrungsfrist der Ausgabekontrollliste für Untersuchungsberechtigungsscheine beträgt vier Jahre.

Lehrnachweis
Eine Aufbewahrungsfrist ist nicht angezeigt!

Lehrerkonferenz
Niederschriften von Lehrerkonferenzen sind acht Jahre aufzubewahren.

Klassenelternsprecher- und Elternbeiratswahlen
Aufbewahrung der Wahlunterlagen in der Regel bis zum Ablauf der jeweiligen Amtszeit der Elternbeiräte.

Die Vernichtung des Schriftguts erfolgt nach Ablauf der Frist in üblicher Weise. Eine Aktennotiz und Anzeige an die Generaldirektion der Staatlichen Archive ist nicht erforderlich.

Quelle "SL-ABC"



Informationen


Verordnung über Schülerunterlagen (Schülerunterlagenverordnung – SchUntV) (58 KB) KWMBl. Nr. 13/2015
11. September 2015

[2015-09-11]

Staatliches Schulamt
in der Stadt Nürnberg
Lina-Ammon-Straße 28
90471 Nürnberg
Tel.: 0911 231106-99
Fax: 0911 231106-98
verwaltung@schulamt.nuernberg.de
www.schulamt.info

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