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Informationen zu Erkrankungen von Lehrkräften und Verwaltungsangestellten


Autor: Kuen, aktualisiert am 31.05.2017 / Hits: 2604

Informationen zu Erkrankungen etc.
(gemäß Lehrerdienstordnung, Urlaubsverordnung)

  1. Anzeige der Erkrankung
    • Gemäß LDO hat jede Lehrkraft (und jede Verwaltungsangestellte), die wegen Erkrankung dienstunfähig ist, dies und die voraussichtliche Dauer des Fernbleibens unverzüglich dem Schulleiter anzuzeigen.
    • Beschäftigte im Angestelltenverhältnis (Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte) sind auch in den Schulferien zur Anzeige der Arbeitsunfähigkeit verpflichtet.
    • Erkrankungen von Angestellten (Lehrkräfte auf Arbeitsvertrag, Verwaltungsangestellte) sind dem Schulamt ab dem ersten Kalendertag zu melden.
      Gemäß TV-L hat jeder Arbeitnehmer nur noch sechs Wochen Lohnfortzahlung. Vorerkrankungen sind ggf. bei Zusammenhang anzurechnen. Dadurch kann es unter Umständen ab Beginn einer Erkrankung zu weniger als sechs Wochen Lohnfortzahlung kommen. Auch aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, Arbeitsunfähigkeiten sofort mitzuteilen-
       
  2. Attest
    • Für Erkrankungen, die länger als drei Kalendertage dauern, ist der Schule spätestens am vierten Kalendertag, auf Verlangen des Schulleiters auch früher, ein ärztliches Zeugnis (=Attest) im Original vorzulegen.
      Achtung:
      • Erkrankung am Freitag und am darauf folgenden Montag = vier Kalendertage => Attestpflicht.
      • Erkrankung am letzten Schultag vor den Ferien und am ersten Schultag nach den Ferien = z.B. 45 Kalendertage Dienstunfähigkeit / Sommerferien; => Attestpflicht; außer es wird eine ärztliche Dienstfähigkeitsbescheinigung für die Zeit der Ferien vorgelegt.
    • Dauert die Erkrankung länger als sechs Wochen, so hat die Lehrkraft dies unter Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses (im Original incl. lückenloser Folgeatteste!) der Schule anzuzeigen.
      Die Schule meldet unter Vorlage lückenloser Original-Atteste diese mit dem entsprechenden ausgefüllten Formblatt ("Krankmeldung") umgehend dem Staatlichen Schulamt.
    • Auf Anordnung des Schulleiters oder des Staatl. Schulamts ist bei Beamten ein amtsärztliches Zeugnis, bei Lehrkräften im Angestelltenverhältnis das Zeugnis des Vertrauensarztes oder Gesundheitsamtes beizubringen.
    • Will die Lehrkraft während ihrer Erkrankung ihren Wohnort verlassen, so hat sie dies vorher dem Schulleiter anzuzeigen und ihren Aufenthaltsort anzugeben.
    • Nach einer mindestens sechswöchigen Erkrankung ist die Dienstaufnahme der Lehrkraft unverzüglich von der Schule dem Staatlichen Schulamt mit dem Formblatt „Gesundmeldung“ mitzuteilen.
    • Dies gilt alles auch für Lehrkräfte, die als Mobile Reserve tätig sind. Dabei bitten wir zusätzlich,
      1. um Weiterleitung der Krankmeldung und ggf. des ärztlichen Zeugnisses im Original von der Einsatzschule an die Stammschule (Erfassung der Fehlzeiten!),
      2. um Übermittlung eines ggf. vorliegenden ärztlichen Zeugnisses per Fax an das Staatliche Schulamt, z.Hd. Frau Knaupp (MOB!).
         
  3. Das Staatliche Schulamt wird bei jeder Lehrkraft die Überprüfung der aktuellen Dienstfähigkeit in Absprache mit der Regierung veranlassen, wenn die Lehrkraft länger als drei Monate keinen Dienst getan hat oder wenn Zweifel an ihrer Dienstfähigkeit bestehen.
     
  4. Lehrkräfte, die nach schwerer Erkrankung mit reduzierter Stundenzahl arbeiten möchten, müssen rechtzeitig (!) vor Dienstantritt einen formlosen Antrag auf vorübergehende Stundenreduzierung aus gesundheitlichen Gründen stellen (Antrag an das Staatl. Schulamt, Entscheidung trifft die Regierung von Mittelfranken). Da in diesen Fällen meist eine schwere Erkrankung vorliegt, bedarf es in jedem Fall auch der Vorlage lückenloser ärztlicher Atteste beim Staatlichen Schulamt.
    Dem Antrag der Lehrkraft muss zusätzlich eine ärztliche Stellungnahme (Wiedereingliederungsplan) beigefügt sein, die
  • den jeweiligen Ermäßigungszeitraum,
  • die Ermäßigungsstundenzahl und
  • die Prognose über den Zeitpunkt der Wiederherstellung der vollen Dienstfähigkeit

enthalten muss! (Ohne diese Angaben werden wir den Antrag wieder zurückgeben!)
Beispiel für eine Zeitschiene bei Erkrankung (ärztliche Zeugnisse) bis 06.01.2013; Antrag mit ärztlicher Stellungnahme mit folgendem Vorschlag:

  • 07.01.2013 - 07.02.2013 insgesamt 12 Wochenstunden Dienstleistung
  • 08.02.2013 - 31.03.2013 insgesamt 24 Wochenstunden Dienstleistung
  • ab 01.04.2013 wieder mit Vollzeit
    • Unterricht mit reduzierter Stundenzahl ohne Antrag bzw. Genehmigung ist nicht möglich! „Private Absprachen“ zwischen Schulleitung und Lehrkraft sind nicht zulässig!
    • Werden Anträge verspätet eingereicht und sollte der Dienst mit reduzierter Stundenzahl bereits aufgenommen sein, geschieht dies auf eigenes Risiko! Sollte die Regierung dem Antrag der Lehrkraft bzw. des Arztes nicht zustimmen, muss die entfallene Arbeitszeit nachgearbeitet werden!
    • Nach der Genehmigung durch die Regierung ist von der Schule bei jeder genehmigten Änderung der erteilten Wochenstundenzahl umgehend eine entsprechende Dienstantrittsmeldung postalisch an das Staatliche Schulamt zu übermitteln, im Fall von Mobilen Reserven zusätzlich per Fax auch an die Stammschule.
  1. Krankenblatt
    • Wir erinnern an die Notwendigkeit zur sorgfältigen Führung und langfristigen Aufbewahrung von Krankenblättern.
    • Für alle Bedienstete an der Schule (ohne Hausmeister) ist ein Krankenblatt zu führen.
    • Aus dem Krankenblatt müssen die Fehltage als Kalender- und als Arbeitstage ersichtlich sein!
    • Die Krankenblätter sind
      1. für alle Beamten (Lehrer, Förderlehrer, Fachlehrer; auch Lehramtsanwärter und Seminarleiter) und alle Angestellten (Lehrer / Fachlehrer / Förderlehrer auf Arbeitsvertrag, Verwaltungsangestellte) zu führen.
      2. so lange aufzubewahren (auch bei elektronischer Führung des Krankenblatts), bis die Lehrkraft die Ausgleichsphase(n) des verpflichtenden Arbeitszeitkontos oder die Freistellungsphase der Altersteilzeit beendet hat.
    • Bei einem Schulwechsel fordert die "neue" Schule das Krankenblatt bei der "alten" Schule an (wenn nicht die "alte" Schule das Krankenblatt bereits an die "neue" Schule versandt hat).
       
  2. Kurmaßnahme
    • Urlaub für eine notwendige Kurmaßnahme (§ 19 Abs. 1 Satz 1 UrlV) ist regelmäßig in die Ferienzeit zu legen. Im Übrigen können Lehrkräften solche Kurmaßnahmen während der Unterrichtszeit nur bei Vorliegen zwingender Gründe aus amtsärztlicher Sicht genehmigt werden. Sollten für eine Kurmaßnahme ausnahmsweise Randtage während der Unterrichtszeit erforderlich sein, so ist ein entsprechendes Urlaubsgesuch mit eingehender Begründung mindestens vier Wochen (!) vor dem beabsichtigten Urlaubsbeginn der Genehmigungsbehörde vorzulegen.
    • Urlaub für eine nach dem Bundesversorgungsgesetz versorgungsärztlich verordnete Badekur oder für eine im Rahmen eines Heilverfahrens bewilligte Kur nach dem Bundesentschädigungsgesetz kann auch außerhalb der Ferien bewilligt werden. Die Kostenträger solcher Kuren sind jedoch allgemein angewiesen, bei Lehrkräften hierzu möglichst die Ferien auszunutzen.
    • Zuständig für die Erteilung von Urlaub für Kurmaßnahmen und damit zusammenhängende Entscheidungen nach § 19 Abs. 2 UrlV sind die Staatlichen Schulämter.
    • Bei Beendigung der Kur ist die Kurbeendigungsanzeige dem Staatl. Schulamt zu übermitteln.
    • Für Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis gelten die Vorschriften des TV-L.
       
  3. Dienstunfall
    Alle Dienstunfälle sind dem Staatlichen Schulamt zu melden. Dienstvorgesetzter ist der jeweils zuständige Schulrat (Unterschrift).
    Ausgefüllte Dienstunfallformulare für Beamte bitte nicht ans Landesamt für Finanzen nach Regensburg sondern an das Staatliche Schulamt schicken.
    Buchstabe E der Dienstunfallmeldung wird vom Dienstvorsetzten ausgefüllt  (zuständiger Schulrat)
    Von dort wird das Formular weitergeleitet an das LfF Regensburg.
    Das Gleiche gilt für Unfallmeldungen für Angestellte (bitte nach Ausfüllen ans Schulamt schicken.

    Für die Meldung von Dienstunfällen von Beamten und Angestellten finden Sie Formulare über die Links am rechten Seitenrand.
    Bei Dienstunfällen bitte Atteste mit Krankmeldung (unabhängig von der Länge der Erkrankung) ans Schulamt schicken.

Bitte zukünftig bei Krank/Gesundmeldungen nicht die Diapers- sondern die VIVA-Nummer angeben (beginnt mit 9.. ).


Formblätter auf der Homepage des Staatlichen Schulamts (rechte Spalte):

  • Krankenblatt
  • Krankmeldung_Angestellte_bis_3_Tage
  • Krankmeldung
  • Gesundmeldung
  • Antrag_Sonderurlaub_Kur
  • Dienstunfalluntersuchung und Beiblatt zur Dienstunfalluntersuchung
  • Meldung_Dienstantritt_Dienstbeendigung

Anita Keller
Verwaltungsangestellte
Staatliches Schulamt
in der Stadt Nürnberg (Schulamt)
anita.keller@schulamt.nuernberg.de
Tel.: 0911 231-10684



Informationen


Checkliste Präventionsverfahren
Formblatt
[2016-04-21]


Gesundmeldung (56 KB) [2013-12-20]


Krankmeldung (57 KB) für Beamte (ab sechswöchiger Erkrankung) und Angestellte (ab dem 4. Kalendertag)
[2013-10-21]


Antrag auf Sonderurlaub (Kur) (60 KB) [2013-09-23]


Dienstantritt / Dienstbeendigung
[2013-09-23]


Dienstunfälle
Formularcenter des LfF: Dienstunfallfürsorge/Sachschadenersatz
[2013-09-23]


Krankenblatt (52 KB) von Schulleitung zu führen ab dem 1. Kalendertag der Erkrankung
[2013-09-23]


Krankmeldung für Angestellte (56 KB) bis zu drei Krankheitstagen
[2013-09-23]

Staatliches Schulamt
in der Stadt Nürnberg
Lina-Ammon-Straße 28
90471 Nürnberg
Tel.: 0911 231106-99
Fax: 0911 231106-98
verwaltung@schulamt.nuernberg.de
www.schulamt.info

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