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„Blick hinter die Kulissen“ - Projekt für begabte Grundschüler an der GS St. Leonhard


Autor: Kuen, aktualisiert am 26.09.2017 / Hits: 341

Folgende Voraussetzungen sind für eine Teilnahme notwendig:
- Besuch der dritten (vierten) Jahrgangsstufe
- vorhandener Hochbegabungsnachweis
- Bereitschaft, im Team zu arbeiten
- angemessenes Sozialverhalten
- Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme
- kurzes Bewerbungsschreiben des Kindes (Warum will ich teilnehmen?)

Ende der Bewerbungsfrist für das Schuljahr 2017/201 ist
Freitag, 29. September 2017.

Bitte schicken Sie die Bewerbungen an das
Staatliche Schulamt in der Stadt Nürnberg,
Lina-Ammon-Straße 28,
90471 Nürnberg,
z.Hd. von Herrn Ltd. SchAD Stefan Kuen.


Auszug von der Projekthomepage...

Was machen wir im Pilotprojekt
„Blick hinter die Kulissen“

  1. Wir machen eine, manchmal auch zwei Vorbereitungsrunde(n) an der Michael-Ende-Grundschule. Dort schreiben wir Fragen zu der Einrichtung, die wir als nächstes besuchen. Manchmal schreiben wir auch Texte vom letzten Mal zu Ende.                      
  2. Wir besuchen die jeweilige Einrichtung. Dies kann ein öffentliches oder privates Gebäude, ein Museum oder ein Mensch sein, der einen interessanten Beruf ausübt. Jedenfalls ist es ein Ort, über den es sich lohnt Interessantes herauszufinden.
  3. Wir besuchen die jeweilige Einrichtung und stellen den Mitarbeitern bzw. Chefs unsere Fragen.

Beim nächsten Mal treffen wir uns alle wieder an der Michael-Ende-Grundschule, schreiben unsere Antworten in den Computer und stellen sie ins Internet. Davor machen wir immer ein Clustering = Eine Art von Ideennetz über was wir schreiben wollen / können.

Manchmal sind auch zwei Nachbereitungstermine nötig, da wir je nach Einrichtungsbesuch auch praktisch arbeiten. Bei unserem Besuch im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg konnten wir zum Beispiel unsere eigenen Monster erfinden und bunt gestalten.

Monster in Nürnberg
Auf dem Weg zur Monster-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum ging uns schon vieles durch den Kopf: Sehen wir dort Monster-Horror-Filme? Sind die Monster alle hässlich? Werden sie uns Angst machen? Am Ende war die Ausstellung aber cool, spannend, interessant und auch ein bisschen lustig.
Bevor wir durch ein Tor die Ausstellung betraten, überlegen wir uns, welche Eigenschaften Monster haben. Monster gibt es in Menschen- und Tierform. Sie können klein oder groß sein, böse und furchteinflößend oder auch wunderbar und witzig. Sie regen unsere Fantasie an.
Nach dem Besuch der Ausstellung durften wir unsere eigenen Monster erfinden und bunt malen. Am Schluss hatten wir lustige und ganz verschiedene Monster.

Medusa
Als erstes betrachteten wir ein Gemälde der scheußlich-schönen Medusa. Früher erzählte man sich eine Geschichte über eine wunderschöne Frau, die von einer griechischen Göttin in ein hässliches Monster verwandelt wurde. Jeder, der ihr in die Augen schaute, wurde versteinert. Auf dem Kopf hatte sie statt ihrer Haare außerdem sieben Schlangen.

Einhörner
An den zwei Einhörnern, die wir gesehen haben, ist etwas Wahres dran. Eigentlich ist es kein Horn sondern ein Zahn von einem Narwal. Ja, richtig gehört! Das ist ein kleiner Wal, der in der Arktis lebt. Dort fanden vor vielen hundert Jahren Forscher seinen Zahn. Aber sie wussten nicht, dass der Zahn vom Narwal stammte und so erfanden sie die Geschichte vom Einhorn. Das Horn war so wertvoll wie Gold, weil es so selten war. Die Menschen glaubten im Horn steckt Magie. Apotheker verarbeiteten das Horn zu feinem Pulver für die Medizin. Deshalb heißen auch heute noch viele Apotheken „Einhorn-Apotheke“.

Die wilden Kerle
Früher dachte man, dass die Erde eine Scheibe war. Deshalb meinte man, dass die wilden Kerle am Ende der Welt leben. Die wilden Kerle heißen nicht umsonst wilde Kerle, weil sie wild und stark waren. Sie sind eine Mischung aus Mensch und Tier und waren eigentlich ganz nett. Die Männer hatten ein zotteliges Fell und trugen einen Vollbart. Die wilden Kerle entführten die hübschen Frauen. In der Ausstellung hang ein 500 Jahre alter Wandteppich, der eine Geschichte über diese wilden Kerle erzählt. Da er aus Naturfarben bestand, durfte kein helles Licht darauf scheinen.

Der Drachenleuchter
Der Drachenleuchter hatte drei Köpfe, zwei Schwänze und ein Hirschgeweih. Er hatte sieben Kerzenständer: jeweils 3 auf dem Kopf, 1 pro Schwanz und einen pro Flügel. Den Entwurf für den Drachenleuchter erstellte der berühmter Künstler Albrecht Dürer. Er wurde in der Nürnberger Werkstatt von Veit Stoß geschnitzt. Einmal hing er schon im Nürnberger Rathaus. Es sollte ein Drache sein, damit er die bösen Geister vertreibt.

Monster des Alltags
Die Monster des Alltags begleiten uns jederzeit. Der Künstler und Schriftsteller Christian Moser beschäftigt sich mit den Monstern des Alltages. Seit 2001 erforscht er diese lästigen Biester. Er zeichnete sie, ordnete sie und beschrieb ihr Verhalten. Sie spiegeln unsere Persönlichkeiten wieder. Jeder Mensch trägt mindestens 2 dieser Monster in sich. Die Monster gibt es schon immer. Vom Tatendrang über das Schlechte Gewissen bis zum Liebeskummer gibt es gute, böse, schlaue und verrückte Monster, die einem das Leben schwer machen. Meist verlassen sie uns erst, wenn das Schlechte Gewissen naht. Die Opfer leiden unter dem ganzen Chaos aus Monstern. Aber was man auch macht, es nützt nichts, denn gegen die Monster ist kein Kraut gewachsen. Falls ihr noch mehr über die Monster des Alltags erfahren wollt, müsst ihr in das Germanische Nationalmuseum.

Wer sind wir?
Wir sind Dritt- und Viertklässler aus unterschiedlichen Grundschulen der Stadt Nürnberg.
Unser Projekt wird koordiniert und organisiert von Frau Meier und Herrn Volk, Grundschullehrer an der Michael-Ende-Grundschule.


Helga Meier
Lehrerin
Michael-Ende-Schule (GS)
hiximeier@web.de
Tel.: 23178350



Informationen


Hochbegabtenprojekt - Projekthomepage
"Blick hinter die Kulissen"
[2015-07-21]

Staatliches Schulamt
in der Stadt Nürnberg
Lina-Ammon-Straße 28
90471 Nürnberg
Tel.: 0911 231106-99
Fax: 0911 231106-98
verwaltung@schulamt.nuernberg.de
www.schulamt.info

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